Tiefenpsychologisch fundierte Therapie
“Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen. Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.”
Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie ist neben der Verhaltenstherapie die am häufigsten praktizierte Therapie; sie wird von den Krankenkassen anerkannt. Im Unterschied zur Verhaltenstherapie liegt hier der Fokus weniger auf der Einflussnahme auf das persönliche Verhalten des Klienten, sondern auf der Erforschung nach den Ursachen des jetzigen Befindens.
Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie legt die Annahme zugrunde, dass vergangene Ereignisse, Konflikte oder Wünsche in der Tiefe des Menschen gespeichert werden und unbewussten Einfluss nehmen können auf unser Verhalten und unsere Reaktionen. In einem geschützten therapeutischen Rahmen dürfen verdrängte Konflikte oder Erfahrungen an die Oberfläche kommen und können so wieder in das Leben integriert werden. Oft kann die Bewusstwerdung unbewusster Anteile schon heilende Wirkung haben.
Die Therapie findet dialogisch im Gegenübersitzen statt.
Sie ist darauf ausgelegt, den Aufwand möglichst gering zu halten. Dazu gehört es, im Vorfeld bzw. am Anfang die voraussichtliche Dauer und den Behandlungsschwerpunkt gemeinsam festzulegen.
Die Häufigkeit der Sitzung variiert; in der Regel findet einmal pro Woche eine Therapieeinheit statt, in akuten Situationen können die Behandlungen auch deutlich hochfrequenter sein.
Die tiefenpsychologisch fundierte Therapie hat ein breites Einsatzspektrum, ist besonders geeignet bei unspezifischen Angstzuständen oder Persönlichkeitsstörungen, aber auch für Klienten mit der Bereitschaft sich ihrem symptomtragenden Konflikt zuzuwenden.
Ich biete tiefenpsychologisch fundierte Therapie auch gerne in Kombination mit systematischer Aufstellungsarbeit bzw. Körperarbeit an. Gemeinsam können wir überlegen, welche Arbeitsmethoden zu Ihnen passen und Ihren persönlichen Fokus und Ihr Therapieziel festlegen.